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16.6.26-17.6.26 | Schinznach Dorf

Besichtigung Naturwerkstatt Eriwis

Die Naturwerkstatt Eriwis befindet sich in der ehemaligen Opalinustongrube in Schinznach-Dorf. 2025 hat die Naturwerkstatt Eriwis den Binding Preis für Biodiversität erhalten. Es handelt sich dabei um den höchstdotierten Umweltpreis der Schweiz. Der Verein Naturwerkstatt Eriwis hat in der ehemaligen Tongrube Eriwis ein Naherholungsgebiet geschaffen, welches Biodiversität und Gesundheit vorbildlich kombiniert. Auf 13.5 Hektaren Land blühen heute seltene Pflanzen, summen Wildbienen und Menschen tanken Kraft aus der Natur.

Zwischen 1932 und 1998 wurde in der Eriwis Opalinuston abgebaut – einst Grundlage für Backsteine und Dachziegel der Zürcher Ziegeleien, heute ZZ Wancor, in Tuggen. Nach der Schliessung der Anlage im Jahr 1998 lag die Grube brach – bis sie 2006 Victor Condrau und Elisabeth Dürig entdeckt haben. Durch die etappierte Stilllegung der Grube hatten sich unterschiedliche Sukzessionsflächen und Tümpel entwickelt, die eine mosaikartige Vielfalt von Lebensräumen, Arten und Strukturen bilden. Die beiden Landschaftsarchitekten erkannten den hohen Wert für die Biodiversität und gründeten den Verein Naturwerkstatt Eriwis, der sich zum Ziel setzte, das Gelände zu einem Natur- und Erlebnisraum zu entwickeln. 2016 gelang dem Verein gemeinsam mit BirdLife Aargau und mit Unterstützung des Kantons der Kauf der 13.5 Hektar grossen Fläche, um sie zu einem lehrreichen Begegnungs- und Naturerlebnisort umzugestalten.

Der Schwerpunkt der Naturwerkstatt Eriwis ist die Verbindung von Biodiversität und Gesundheitsförderung. Besucherinnen und Besucher erleben die Natur mit allen Sinnen. Im Sinne einer nachhaltigen Umweltbildung (BNE) und einer ganzheitlichen Gesundheitsförderung entwickelt der Verein Naturwerkstatt Eriwis mit seinen Partnern verschiedene Angebote für Kinder und Jugendliche, Schulen und Firmen. Diese Aktivitäten sollen die natürliche Vielfalt in der Eriwis vergrössern und ihre Besonderheiten erhalten.

Wir freuen uns sehr, dass Victor Condrau, der den Wandel der Tongrube nun seit 20 Jahren aktiv begleitet, uns alles Spannende zur Historie und Gegenwart der Tongrube schildern und uns die Tongrube im Anschluss im Rahmen einer Führung näher bringen wird.

Alle weiteren Informationen sowie den QR-Code zur Anmeldung finden Sie in der Einladung unter "Downloads".